Vietnam – von Hoi An nach Hanoi

Vietnam – von Hoi An nach Hanoi

Teil 2 /

Wir verlassen Da Lat und fahren mit einem Taxi zum Flughafen. Den Flug haben wir vor einigen Tagen gebucht. Dies ist hier in Vietnam nicht schwer. Es gibt zahlreiche Flughäfen. Auf der Fahrt erzählt uns der Taxifahrer viel über Vietnam. Über den Krieg und das Leben hier. Angekommen schenkt er uns eine wunderschöne Papiertasche mit einem hochwertigen Karton darin. In diesem befindet sich wertvoller Olong Tee aus Vietnam.

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Unglaublich wie zuvorkommend und freundlich die Menschen hier sind. Nach 50 Minuten Flug landen wir in Da Nang und eine Autofahrt von 45 Minuten später erreichen wir Hoi An. Hier verbringen wir die nächsten 5 Tage während des Frühlingsfestes.

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Das kleine Homestay ist neu und unser Zimmer wunderschön. Nur ein kurzer Fußweg dem Fluß entlang und über die Brücke und schon sind wir inmitten der Altstadt.

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Heute ist der erste Tag des Tet, des Frühlingsfestes. Vergleichbar mit unserem Silvester. Und morgen beginnt das neue Jahr in Vietnam, das Jahr der Schlange. Den ersten Tag genießen wir mit der Entdeckung der Altstadt. Überall grüssen die Menschen und wünschen ein gutes neues Jahr. Sie freuen sich diese vier Worte auf vietnamesisch zu hören, wir haben uns diese gut einstudiert.

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Es ist enorm viel los hier, die Menschenmassen drängen sich durch die Gassen. Und doch geht es gemütlich zu. Hier in der Altstadt von Hoi An hat weder der Vietnam Krieg seine Spuren hinterlassen, noch wurde die Altstadt aufwendig modernisiert. Überall hängen bunte Lampions, die bei einem Kurs auch selber hergestellt werden können.

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Ein Wahrzeichen von Hoi An ist die japanische Brücke. Im 16. Jahrhundert erbaut gehört sie zu den ältesten Gebäuden der Stadt.

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Ein ganz besonderer Ort ist das reaching Out Tea House. In diesem Teehaus wird nicht gesprochen, sondern es wird schreibend oder mit den Händen deutend bestellt. Weshalb ist es wohl so? Na ja, die Mitarbeiter in diesem Teehaus sind alle taubstumm. Ein wirklich besonderes Erlebnis.

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Wir besichtigen eine alte Apotheke, die in der 6. Generation bewohnt wird. Der Eigentümer persönlich verkauft Eintrittskarten. Er freut sich zu hören daß wir aus Österreich kommen und Wolfgang Apotheker war.

Doch dann passiert etwas merkwürdiges. Eine Familie möchte das Haus betreten. Er fordert sie forsch auf das Haus zu verlassen, die sei privat. Er bemerkt unsere Verwunderung und erklärt uns, das seien Chinesen und die will er nicht in seinem Haus haben.

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Auch gibt es in Hoi An sehr viele Tempel. Da die Stadt vom Krieg verschont wurde, stehen hier die die am besten erhaltenen historische Tempel von Vietnam.

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Am Abend zeigt sich die Altstadt noch viel romantischer im Licht der bunten Laternen. Am nächsten Tag unternehme ich erst mal alleine eine Fototour.

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Zu Mittag dann holen wir uns zwei klapprige Mieträder ab und fahren durch die Reisfelder. Wir wollen zum Strand. Erst mal besuchen wir ein kleines Homestay, das von einem Deutschen und seiner vietnamesischen Frau geführt wird. Wir hatten mit Thomas Kontakt aufgenommen, da wir einen Kochkurs machen wollen. Der Plan war hier einen Kaffee zu trinken und dann zum Strand zu fahren.

Nach Besichtigung der Speisekarte konnten wir nicht widerstehen. Wir kosten uns durch die halbe Karte, 4 Gerichte werden bestellt, und es waren alle köstlich.

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Anschliessend radeln wir zum nahe gelegenen Strand. Das Wasser ist noch ziemlich kühl, so bleibt es bei einem kleinen Strandspaziergang.

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Mit einem Privatchauffeur lassen wir uns am nächsten Tag nach Da Nang fahren. Wir wollen auf die Ba Na Hills. Mit einem der 4 Doppelmayer Seilbahn geht es hoch hinauf in die Berge.

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Nach 20 Minuten Fahrt erreichen wir unseren ersten Stopp. Wir laufen über die gigantische goldene Brücke, die auf 2 riesigen Händen getragen wird. Wir sind früh dran, und der Ansturm hält sich noch in Grenzen.

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Anschließend spazieren wir zum Blumengarten mit seinen verschiedenen Themen und Kunstwerken. Auch zahlreiche Tempel und Pagoden sind hier zu besichtigen. In den Tempeln glänzen die Buddhas und Altäre um die Wette.

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Dieses Areal beherbergt einen Freizeitkomplex, der zu den größten des Landes zählt, und es wird weiter gebaut.  Wir fahren mit der zweiten Bahn ganz hinauf, wo sich ein nachgebautes französisches Dorf  befindet. Inclusive Kopfsteinpflaster, Spitztürmen und Kathedrale.

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Immer wieder finden verschiedene Shows  statt. Im Fantasypark wird über mehrere Stockwerke von Karussell bis Rollerskater alles geboten.

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Nach 6 Stunden haben wir genug und fahren mit der Seilbahn wieder ins Tal, wo unser Fahrer auf uns wartet.

Den Abend verbringen wir in einem kleinen Restaurant in Hoi An wo vietnamesische Spezialitäten angeboten werden. Für 4 Gerichte samt Getränke bezahlen wir gerade mal  16,oo.

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Ach, was für ein Tag. Uns wurden 2 Fahrräder vor das Homestay geliefert. Pünktlich holt uns Vi mit ihrem Moped ab. Wir fahren ihr hinterher zu einem lokalen Markt. Hier kaufen wir ein, was wir für unsere Cooking Class brauchen. Märkte gehören auf Reisen immer dazu, wir lieben es durch die bunten Stände zu gustieren.

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Fertig eingekauft, fahren wir durch die Reisfelder zur Gemüseinsel. Hier findet der Kochkurs statt. Erst einmal führt uns Vi durch die zahlreichen Gemüse und Kräuterbeete und testet unseren Geruchs – und Geschmackssinn.

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Anschließend geht es an die Arbeit. Die Utensilien sind schon hergerichtet. Erst wird die Dekoration geschnippelt. Dann wird gehobelt, gemischt und die Pfannen aufgeheizt. Einen Gang nach dem Anderen kochen und verzehren wir. Von Braten über karamellisieren und flambieren von Fisch ist alles dabei.  

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Unglaublich geschmackvoll und kreativ. Ganz stolz bin ich auf diese kleinen Kunstwerke. Diese Feinarbeit fordert handwerkliches Geschick, das überlässt Wolfgang dann doch mir.

Nach diesen außergewöhnlichen Stunden verlassen wir dieses kleine Paradies und machen uns alleine wieder auf den Weg zurück.

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Nach 5 Tagen nehmen wir Abschied von Hoi An. Obwohl täglich Menschenmassen durch die Gassen strömen hat sie ihren Charme nicht verloren.

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Wir fahren wieder nach Da Nang, dieses Mal bleiben wir für eine Nacht im Hotel.

Da Nang ist sehr weitläufig, eine der Sehenswürdigkeiten ist die Dragonbridge, die Drachenbrücke. Über 666 Meter zieht sich ein riesiger Drache über die ganze Brücke über den Fluß Han. Sie ist eine der längsten Brücken Asiens. Am Wochenende speit der Drache Feuer und Wasser.

Wolfgang ruht sich im Hotel aus und ich mache mich auf den Weg die Gegend zu erkunden. Über eine Fußgängerbrücke gelange ich an das andere Ufer des Flusses. Es ist noch ein ganz schönes Stück bis zur Drachenbrücke. Vorher komme ich an einer Brauerei vorbei, und da staune ich nicht schlecht. Die goldene Brücke in Mini Format.

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So laufe ich einige Kilometer in der Hitze bis ich beim riesigen Kopf des Drachens ankomme. Über diese Brücke laufe ich wieder an das andere Ufer, hier geht richtig die Post ab. Immer noch wird Neujahr gefeiert. Alles ist geschmückt und überall wird fotografiert. Ich werde auch immer wieder aufgefordert und gebeten doch mit für ein Foto zu posieren.

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12 Kilometer später komme ich wieder beim Hotel an. Um 21 Uhr, nach dem Abendessen ist es dann soweit. Der Drache spuckt Feuer. Dieses Spektakel können wir vom Balkon unseres Hotelzimmers im 10 Stock aus beobachten.

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Für die Strecke von Da Nang nach Hue wollen wir den Zug benutzen. Wir lassen uns zum Bahnhof fahren. Der Zug ist sogar pünktlich.

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Um auf den anderen Bahnsteig zu kommen müssen die Geleise überquert werden. Nicht so einfach mit Koffern. Wir haben die erste Klasse gebucht, jedoch  nicht zu vergleichen mit unseren Zügen. Die Strecke ist sehr kurvenreich, führt immer an der Küste entlang.

Die ersten zwei Stunden fahren wir durch unbewohntes Gebiet, durch Dschungel und vorbei an verlassenen einsamen Buchten. Leider sind die Scheiben so trübe daß es unmöglich ist brauchbare Fotos zu machen.

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In Hue beziehen wir unser schönes Hotel in der Nähe der Kaiserstadt. Richtig edel und im Kolonialstil erbaut. Wir schmieden Pläne für morgen.

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Der erste Regentag seit 3 Wochen in Vietnam. Den Vormittag verbringen wir gemütlich im Hotel und einem Cafe. Dann reift der Entschluss trotz Regens die Kaiserstadt zu besichtigen. Diese ist riesengroß, der Umfang der  Stadtmauer beträgt 10 Kilometer.

Wir besichtigen einige Paläste, wandeln durch scheinbar endlos lange Gänge. In den Gärten stehen wunderschöne Bonsai Bäume. Zahlreiche Menschen lassen sich in traditionellen Kleidern an jeder Ecke fotografieren. Nach 2 Stunden Besichtigung und nassen Füssen treten wir den Rückweg an.

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Neuer Tag, neue Stadt. Wir fliegen nach Hanoi. Was für eine Stadt, sehr lebhaft und bunt. Wir geben unser Gepäck im Hotel ab, dieses liegt in der Altstadt von Hanoi. Gleich machen wir uns auf den Weg zur Kathedrale, die nur einen Katzensprung, gleich um die Ecke steht.

Wir sitzen im Cafe gegenüber auf einer Terrasse im ersten Stock und beobachten das Geschehen. Plötzlich nähern sich einige blumengeschmückte kleine Busse. Es findet ein Begräbnis statt, samt Blasmusik.

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Der erste Weg anschließend führt uns zur berühmten Train Street. Die Sonne geht langsam unter und die Lichter der Lampions gehen an. Nach und nach füllen sich die aneinandergereihten Lokale.

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Wir setzen uns auch und essen und trinken während wir auf den Zug warten. Heute dauert es noch 3 Stunden. Plötzlich setzt Hektik ein, die Sessel der ersten Reihe werden weggetragen und die Tische zurückgerückt. Ein lautes Pfeifen, und schon braust der Zug heran.

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Knapp an den Menschen vorbei. Dann ist das Spektakel auch schon wieder vorbei.

Am nächsten Tag machen wir uns auf zum Hanoi Hilton. Nein, das ist kein Hotel, so wird das ehemals gefürchtetste Gefängnis Vietnams genannt. Der richtige Name lautet Hoa Lo Gefängnis.

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Dieses wurde von der Kolonialmacht Frankreichs errichtet. Wir nehmen uns einen Audioguide und viel Zeit. Es sind furchtbare Geschichten, die wir hier zu hören bekommen.

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Wir steuern ein weiteres Museum an. Das sehr interessante Frauenmuseum. Es gibt auf mehreren Etagen vieles zum Leben von Frauen in Vietnam, über Traditionen, die Kultur und Geschichte zu erfahren. Von der Geburt bis zum Tod. Wer mehr über Land und Gesellschaft erfahren möchte sollte auf jeden Fall etwas Zeit dafür einplanen. In der Nähe des Gefängnisses, läßt sich gut kombinieren.

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Für den Rückweg gönnen wir uns etwas Spaß. Wir fahren mit einem Fahrradtaxi.

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Bei der Kathedrale Notre Dame steigen wir aus, so beleuchtet sieht sie nicht mehr so trist aus.

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Und wieder mache ich mich mit der Kamera alleine auf den Weg. Die Train Street ist noch verlassen, es wird überall sauber gemacht und alles für den Ansturm hergerichtet.

Ich entdecke einen kleinen, urigen Markt und ein nettes Cafe, wo wir anschließend unser Frühstück einnehmen. Hier melden wir uns auch gleich an für einen Barista Kurs. Wir wollen lernen den berühmten Coconut Coffe und den köstlichen Eggcoffee herzustellen.

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Heute wollen wir das Mausoleum von Ho Chi Min besichtigen. Leider ist dies Nachmittags nur von außen möglich, da es schon geschlossen ist. Die Informationen im Internet sagen jedoch etwas anderes. So begnügen wir uns mit der Umgebung und finden auch da einiges schönes zu sehen.

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Anschließend führt uns der Weg zur Zitadelle. Auch diese ist sehenswert.

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Abends dann steuern wir das Old Quartier an und die berühmte Bierstreet. Noch ist es recht ruhig, doch später geht hier sicherlich die Post ab.

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Ein wunderbares Abendessen geniessen wir im Mias Restaurant, welches sogleich als unser Lieblingsrestaurant erkoren wird.

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Beim Nachhauseweg stillen wir unseren Durst, eher unsere Neugierde bei einer Bierverkostung.

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Der Dong Xuang Markt ist ein riesiger Markt mit 2000 Verkaufsständen. Der Weg führt uns unter Anderem durch die Werkzeugstrasse. In Hanoi hat das Handwerk Tradition. Jede der 36 Straßen ist einer anderen Zunft gewidmet. Von Leiternmachern über Juweliere und Steinmetze, bis zu Schneidern und Apothekern.

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Angekommen beim Markt drängen sich wie überall in Vietnam Mopeds zwischen die Fußgänger. Diese sind in der Minderheit. Schockiert bin ich von den Schildkröten, die ich in einem Käfig entdecke. Diesen wurde der Panzer abgezogen und nun wartet auf sie nur mehr der Suppentopf.

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Nach dem Marktbesuch laufen wir wieder weiter bis zum Literaturtempel. Dies ist die älteste Akademie Vietnams und befindet sich im Westen der Altstadt. Die Ursprünge reichen bis ins 11 Jahrhundert zurück. Wer es zu Kaiserzeit zu etwas bringen wollte, studierte an den Akademien Vietnams. Die Anlage erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 7 Fußballfeldern.

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Am Nachmittag ist es soweit. Wir gehen erneut zum Hanoi Cafe um unseren Kaffeekochkurs zu absolvieren. Wir sind wie in Hoi An auch wieder nur zu zweit.

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. Am Abend geht es in Richtung See, am Wochenende sind die Straßen um den See gesperrt und zur Fußgängerzone erkoren. Es ist recht angenehm einmal nicht zwischen hunderten Mopeds gehen zu müssen. Wir besuchen den Nachtmarkt, ergreifen aber bald die Flucht. Wir werden regelrecht von den Menschenmassen an den Ständen vorbeigeschoben.

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Da ist es am See doch viel angenehmer.

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Beim Frühstück überlegen wir was wir mit dem heutigen Tag anfangen. Wir wollen zum Opernhaus. Dieses ist jedoch hinter einem hohen Zaun und nur von der Ferne anzusehen. Kurzentschlossen marschieren wir weiter in Richtung Red River. Wir wollen zum Strand.

Der Weg dorthin ist sehr abenteuerlich, führt uns durch schmale Gassen, vorbei an den Wohnungen der Einheimischen. In einer dieser Gassen hat Wolfgang ein Cafe ausfindig gemacht. Plötzlich endet der Weg und wir stehen mitten in einem Privathaus. Der nette Mann zeigt uns den Eingang zum Cafe, den wir nie gefunden hätten.

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Eine schmale Tür führt zu einer Treppe, die mehrere Stockwerke hochfährt. Und da oben ist dann die Terrasse mit dem kleinen Kiosk. Die Aussicht ist toll, doch von Strand kann am Ufer des Flusses keine Rede sein. Der Kaffee schmeckt wie immer hervorragend.

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Wir schmieden neue Pläne und entscheiden uns mit einem Taxi zum ethnologischen Museum zu fahren. Das war eine gute Entscheidung. Ein Freilichtmuseum mit alten Häusern aus verschiedenen Landesteilen Vietnams. Von 25 Metern Länge bis zu 19 Metern Höhe.

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Seltsam muten die Figuren an, die um eine Grabstätte stehen.

Wieder zurück in der Stadt sind die Straßen gefüllt von Menschen, die auf den typischen kleinen Plastikhockern ihr Essen verzehren. In Vietnam wird gefühlt Tag und Nacht gegessen.

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Nach diesen eindrucksvollen Tagen in Hanoi lockt ein neues Abenteuer. Wir fahren mit einem Bus nach La Hong. Erst stoppen wir bei einer Perlenfabrik, wo uns gezeigt wird wie die Austern präpariert werden um Perlen zu bilden. Natürlich mit einem riesigen Verkaufsladen.

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Angekommen am Hafen, an einer der hundert Reedereien, werden wir mit einem Beiboot zu unserem Kreuzfahrtschiff gebracht. Wir beziehen unsere Kabine und sind positiv überrascht. Dieses Schiff wurde neu renoviert, alles ist nagelneu und sauber.

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Die Hauptsaison hat noch nicht begonnen, das merken wir an der Anzahl der Passagiere. Für 60 Personen hat dieses Schiff Platz, wir sind jedoch nur 15 Menschen an Bord. Richtig angenehm. Die Schiffstouren können für einen Tag bis zu einigen Tagen gebucht werden. wir haben uns für eine Nacht am Schiff entschieden und haben pro Person € 150 bezahlt.

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Erst mal gibt es Mittagessen und gleichzeitig geht die Fahrt los in die Ha Long Bucht. Mehr als 2000 Inseln mit mächtigen Felsen prägen die Landschaft. Wir legen an einer kleinen Insel an und erklimmen über 250 Stufen den kleinen Berg. Unglaublich wie viele Menschen sich da zum Teil hoch quälen,  doch die Aussicht lohnt es. Blick auf die vielen Felsen und auf die zahlreichen Schiffe.

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Am Abend bereiten wir unsere eigenen Sommerrollen zu, bekommen ein Menü serviert und manche versuchen sich am Fangen von Tintenfischen.

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Am nächsten Tag heißt es früh aufstehen. Ein kurzes Frühstück und schon geht es los mit dem Beiboot zu einer Höhle. Wir wollen zeitig da sein, bevor der große Ansturm beginnt. Über steile Stufen führt der Weg zum Eingang der Höhle. Diese ist schon sehenswert. Riesige Dome mit interessanten Steinformationen.

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Es geht wieder zurück zum Schiff, wo wir die Kabine räumen müssen. Unsere Sonnenhüte verschenken wir an die Crew, welche riesige Freude damit hat.

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Bei einem ausreichenden Brunch geht die Fahrt wieder zurück zum Hafen. Bei der Rückfahrt mit dem Bus stoppen wir noch bei einer Seidenfabrik, wo kunstvolle Bilder mit Seidenfäden gestickt werden.

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Abends unternehmen wir einen letzten Spaziergang zu einem Tempel im See und tauchen ein letztes Mal ein in die lebendige quirlige Stadt.

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Am nächsten Tag heißt es Abschied zu nehmen, am Nachmittag geht der Flieger zurück nach Zürich. Leider hat mich am letzen Tag Montezumas Rache erreicht und ich verbringe den Tag bis zur Abfahrt im Zimmer, das wir netterweise länger zur Verfügung haben konnten. 

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